Die Kindheit Friedrichs des Großen

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Friedrich II. War eine äußerst faszinierende Persönlichkeit. Vielschichtig, widersprüchlich und sehr, sehr erfolgreich. Kein Wunder, dass er den Beinamen „der Große“ erhielt! Doch seine Kindheit war alles andere als ein Zuckerschlecken....

Die Kindheit Friedrichs des Großen - wenig Glanz und Glora

Als Prinz in einem Schloss aufzuwachsen – es gibt wahrlich Schlimmeres. Dennoch hat Friedrich II. Wahrlich keine glückliche Kindheit verlebt. Der Grund: das schlechte Verhältnis mit seinem Vater, dem Soldatenkönig.

Dieser war ein Preuße, wie er im Buche steht: streng, unerbittlich und sehr, sehr soldatisch. Er verachtete alles „weibische“ und zeigte sich bei nur einer Gelegenheit großzügig: dem Vergrößern seiner Privatarmee, den „langen Kerls“, Soldaten, die das damals stattliche Gardemaß von mehr als 1,80 m erreichten.

Sein Erstgeborener, der gerne Flöte spielte und die schönen Künste liebte, war ihm von Beginn an fremd. Und dennoch (oder gerade deshalb?) versuchte er stets, den jungen Friedrich nach seinen Vorstellungen zu formen. Mit strikten militärischen Trainingseinheiten, dem Verbieten von allen „weiblichen“ Aktivitäten und natürlich vielen, vielen Schlägen.

Das ging soweit, dass Friedrich schließlich von zu Hause fliehen wollte. Zusammen mit seinem Vertrauten, dem jungen Hermann Katte. Doch leider flogen sie auf und nur mit Mühe und Not konnte man den Vater davon abbringen, den eigenen (!) Sohn hinrichten zu lassen. Nein, ein Prinz zu sein, ist wahrlich nicht immer leicht....

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